W10

Hang zum Träumen

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Kerndaten
Zeitraum

2015 - 2016

Leistungen

Dachbau, Denkmalschutz, Grundrissoptimierung, Innenarchitektur, Modernisierung, Tischlerausbau

Typ

Einfamilienhaus, Privat

Status

Abgeschlossen

Ort

Viersen

Art

Bauen im Bestand

Der Wunsch:

Eine denkmalgeschützte Architektenvilla aus dem Jahr 1978 sollte saniert und an moderne Baustandards angepasst. Im Einklang mit dem Denkmalschutz. Mit energetischer Optimierung. Und ohne den einzigartigen Charakter der Immobilie zu verlieren.

Einzigartig waren dabei auch die Grundvoraussetzungen: Die Villa war eines fünf Häusern der Wohngruppe Wolfskull, die eine gemeinsame Formensprache aufweisen und sämtlich zwischen 1972 und 1978 erbaut wurden. Die gesamte Wohngruppe ist in Hanglage errichtet und wird durch eine durchlaufende, geschwungene Böschungswand miteinander verbunden. Das Haus selber ist in Split-Level-Bauweise errichtet. Der Bau besteht aus weiss getrichenenen Kalksandstein und Sichtbeton, einige Fassaden aus Vollverglasung, die Böden größtenteils aus Industriefliesen.

Der Plan:

Neben zahlreichen Anpassungen an der Bausubstanz – etwa eine Erneuerung des maroden Sichtmauerwerks, der undichten Dächer und Dämmebenen oder der baufälligen Stahlkonstruktion um den Gesellschaftsraum – wird eine Erhöhung zahlreicher Gebäudebereiche zur Absturzsicherung vorgenommen. Durch eine komplette Grundrissoptimierung kann das Haus zudem an die Wohnwünsche des neuen Eigentümers angepasst werden, ohne dabei die charakteristische, offene, naturnahe Atmosphäre des Hauses zu beeinträchtigen.

Das Ziel:

Nach sechsmonatiger Planungsphase und neunmonatiger Bauphase ist das Haus vollständig modernisiert – und hat dabei nichts an seiner architektonischen Einzigartigkeit eingebüßt.

Außen wurde beispielsweise der mehrfach überstrichene Fassadenanstrich durch Abbeizen entfernt und mit diffusionsoffener mineralischer Farbe erneuert. Die ehemals mit Beton-Pflastersteinen belegte Dachterrasse erhielt einen Holzbelag und eine extensiv begrünte ´Gartenfläche. Rundum wurde über Geländerergänzungen, Ganzglasgeländer und Drahtkörbe über den Lichtkuppeln eine ausreichende Absturzsicherung in die historische Gestalt eingepasst.

Innen wurde etwa die mit modularen Sanitärblock ausgestattete Einliegerwohnung entkernt, um so mit raumbildenden Ausbauten ein großzügiges Kinder- und Jugendzimmer auszubilden.Eines der originalen Maisonette-Bäder konnte saniert werden und ist nun das Kinderbad. Im Elternbad konnte über eine mit Bestandfliesen belegte Abtrennung eine großzügige Dusche installiert werden. Auch der Tischlerausbau in Küche, Wohnraum und Elternschlafzimmer wurde in starker Anlehnung an die ursprüngliche Möblierung neu errichtet.

Während der Bauphase

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